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Die besten Sehenswürdigkeiten in Italien – Alles sehenswertes im Überblick

Italien (1)Seit mehr als 60 Jahren zieht gerade der Mittelmeerraum jährlich viele Besucher an. Dies mag am speziellen Ambiente liegen, der Lebensart der hiesigen Bewohner auch am allgemeinen Wunsch einmal ans Meer zu verreisen. Italien gehört dabei zu den beliebtesten Urlaubszielen überhaupt. Man findet dort steten Sonnenschein im gesamten Jahr, man kann unterschiedlichsten Aktivitäten nachgehen und sich dadurch sein ganz persönliches Wunschrporgramm zusammenstellen.

Dabei kann man entweder Wandern gehen, echte kulturelle Highlights,Bauwerke und Sehenswürdigkeiten bewundern oder es sich einfach am Strand in der Sonne gut gehen lassen. Gerade diese unterschiedlichen Möglichkeiten machen Italien so beliebt, denn das eigene Programm kann dadurch auch sehr abwechslungsreich gestaltet werden und muss sich nicht nur auf einen einzigen Aspekt beziehen.

Wenn man nach Italien reist, dann sollte man die eine oder andere Sehenswürdigkeit in jedem Fall aufsuchen, zu denen wir jetzt nachfolgend kommen werden.

Sehenswürdigkeiten in Italien

Das Kolosseum in Rom

Gerade das Kolosseum in Rom ist alleine schon eine Reise wert. Es ist eine von Italiens ältesten und wichtigsten Sehenswürdigkeiten überhaupt. Das große Amphitheater wurde bereits im Jahr 79 nach Christus erbaut. Zum damaligen Zeitpunkt konnten circa 50.000  Zuschauer darin Platz findet um den angebotenen Schauspielen zusehen zu können. Zunächst war der Grund für seinen Bau, dass darin Gladiatorenkämpfe ausgetragen werden sollten. Ebenso wurden innerhalb der Ehrfurcht einflößenden Mauern Wagenrennen statt. Viele Schauspiele bezogen sich auf den Kampf, auch den zwischen Mensch und Tier, bei dem auch viele Menschen letztendlich am Ende ihr Leben lassen mussten.

In der damaligen Zeit wurden diese Art von Veranstaltungen eben als schön und vor allem unterhaltsam angesehen. Noch bis in das Jahr 520 wurden Schauspiele im Kolosseum in Rom aufgeführt. Dann litt das Gebäude durch zwei Erdbeben, von denen eines im 9. Jahrhundert und eines im 14. Jahrhundert stattfand.
Da die Schäden danach so groß waren, wurde das Kolosseum für Aufführungen ab dann geschlossen. Dennoch hat man heute noch die Möglichkeit die restlichen Mauern des Kolosseums zu bewundern und sich ein Stück in einer andere Zeit zurückversetzt  zu lassen. Zudem gehört das Kolosseum zu den sieben Weltwundern der Neuzeit.

Der Dom in Mailand

Bereits im Jahr 1386 wurde damit begonnen in Mailand einen Dom zu bauen. Dabei geschah dies auf Geheiß von Napoleon. Fertig gestellt wurde der Dom allerdings dann erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Betrachtet man die Außenfassade der Sehenswürdigkeit so kann man hier Facetten aus der Neugotik und auch dem Barock erkennen. Dabei sollte man auch wissen, dass es sich bei dem Mailänder Dom zudem um einen der größten Bauten handelt, welche aus Mramor gefertigt worden sind. Gleichzeitig ist er auch die drittgrößte Kirche der Welt. Betritt man nun das Innere des Doms erwarten den Besucher hier der Domschatz, die Krypta und auch sehr schön verzierte Glasfenster. Wer möchte kann sich auf die Domterassen hinauf begeben. Diese kann man entweder durch eine Treppe oder auch durch einen Fahrstuhl erreichen. Ist man erst einmal oben angelangt, kann man den einzigartigen Ausblick auf die 135 Domspitzen genießen.

Die Archäologischen Stätten von Agrigent in SizilienItalien (1)

Wer Geschichte hautnah erleben möchte, der sollte in jedem Fall die Archäologischen Stätten von Agrigent aufsuchen. Diese kann man in Sizilien finden. Es gibt einen Ort auf der Insel, welcher als Tal der Tempel bezeichnet wird. Dort findet man Reste und Ruinen der Stadt Akragas. Diese Stadt wurde im Jahr 582 vor Christus bereits gegründet. Schon bald wurde sie dann auch zu einer der wichtigsten Städte auf Sizilien. Zu dem Tal der Tempel gehören fünf Tempel und andere Orte die man besichtigen kann. Bei manchen findet man in der Tat nur noch Ruinen vor oder gar Schuttberge. Doch es gibt noch den Concordia Tempel. Dieses gehört zu den Tempeln aus der Antike, die am besten erhalten werden konnten. Man schätzt seine Erbauung auf den Zeitraum zwischen 440 und 430 durch die Griechen. Im Jahr 1997 wurden die archäologischen Stätten von Agrigent durch die UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Castel Nuovo in Neapel

Möchte man einmal eine richtige Burganlage sehen, dann muss man sich bei seinem Italien Aufenthalt nach Neapel begeben. Hier kann man das Castel Nuovo aufsuchen. Bereits im Jahr 1279 wurde mit dem Bau begonnen doch in den folgenden Jahren wurde dann noch mehrfach umgebaut. Diese Sehenswürdigkeit sollte dem Zweck dienen, dass hier die Könige einen Ort hatten um residieren zu können oder um sich einfach geschützt innerhalb der Festungsmauern aufhalten zu können. Das Castel selbst ist dabei am Wasser gelegen, genauer gesagt direkt am Golf von Neapel. In der heutigen Zeit wurde der Zweck des Castel abgewandelt. Es dient nicht mehr als Residenz, sondern besitzt ein Museum. Ebenso befindet sich auf dem Burggelände auch eine gotische Kapelle in welcher man Skulpturen aus unterschiedlichen Jahrhunderten betrachten kann.

Der Nationalpark Cinque Terre

Auf einer Gesamtfläche von 3860 Hektar kann man an der Küste Liguriens den Nationalpark Cinque Terre besuchen. Seine Bekanntheit erlangte er weil sich an einem sehr schönen Küstenabschnitt befindet zu dem auch fünf Dörfer zugehörig sind. Diese wurden direkt an der Steilküste erbaut und strahlen in allerlei bunten Farben. Nimmt man sich einen Tag Zeit, kann man sogar alle fünf Dörfer aufsuchen, denn diese liegen doch recht nah aneinander.

Ebenso hat man dann die Möglichkeit die vielen Wanderwege als Ziel auszuwählen und dann auch etwas von der Natur zu erleben. Es gibt Bootstouren die man wahrnehmen kann oder man erkundet die Umgebung durch einen Wanderweg alleine und in Ruhe. Wenn man eine Pause einlegen möchte, kann man dies an einem der kleinen Strände Italiens oder auch Badestellen tun.

Die Sixtinische Kapelle in Rom

Sie ist ein wahres Kunstwerk- die sixtinische Kapelle in Rom. Das was hier geschaffen worden ist muss als echter Schatz betrachtet werden. Dabei ist diese Sehenswürdigkeit als ein Teil des apostolischen Palastes anzusehen. Viele berühmte Gemälde können die Besucher hier beeindrucken, Künstler wir Pietro Perugio oder auch Cosimo Rosselli schufen einen Teil der eindrucksvollen Wand – und Deckengemälde. Dabei handelt es sich bei den Gemälden an den Wänden um Lebensszenen von Jesus und auch Moses.

Das beeindruckendste und bekannteste Kunstwerk stammt allerdings von Michelangelo. Dieser schuf in den Jahren von 1508 bis 1512 die Freskenmalerreien an der Decke. Hier sollen Italien (2)Szenen aus der Genesis, als der Schöpfungsgeschichte wiedergegeben werden. Besondere Bekanntheit konnte dabei ein Teil gewinnen, der als „Die Erschaffung des Adam“ bezeichnet worden ist. Dabei kann man sehen wie Gott den Finger ausstreckt um Adam so ins Leben zu rufen und ihn zu erwecken.

Die Kathedrale in Florenz

Sollte man sich bei seiner Italienreise nach Florenz begeben, dann sollte man auf die eigene Programmliste auch einen Besuch bei der Kathedrale setzen. Prinzipiell wird Florenz auch gerne als die „Wiege der Renaissance“ angesehen. Dies kann man auch deutlich beim Bauwerk der Kathedrale erkennen. Sie besitzt eine Kuppel, die dem interessierten Besucher durchaus Ehrfurcht einflößen kann.  Ihr Bau nahm die Zeit von 1418 bis 1423 in Anspruch. Dabei kann die Sehenswürdigkeit auf den Bildhauer und Architekten Filippo Brunelleschi zurückgeführt werden. Die Kathedrale  besitzt eine Höhe von 107 Metern und weist einen Durchmesser von 45 Metern auf.

Die Kuppel wurde im Inneren kunstvoll gestaltet und mit Fresken versehen, was sich aber aufgrund der Höhe mit dem bloßem Auge leider nicht so gut erkennen lässt. Dennoch gilt diese Freske mit seinen 4000 Quadratmetern als eines der größten und eindrucksvollsten seiner Zeit. Besucher können auch die Kuppel selbst besichtigen oder das angrenzende Dommuseum aufsuchen um einiges mehr über die Kathedrale in Florenz erfahren zu können.

Der schiefe Turm von Pisa

Eine besondere Sehenswürdigkeit in Italien ist auch der schiefe Turm von Pisa. Er ist im Grunde genommen weltweit bekannt, auch wenn sein anfänglicher Stand nicht schief sondern gerade war. Im Jahr 1161 wurde der erste Grundstein für den schiefen Turm von Pisa gelegt. 12 Jahre später wollte man die dritte Etage bauen und man musste feststellen, dass der Turm sich plötzlich zu neigen begann. Der Grund für diese Neigung ist der Unterboden, welcher sich aus einer Mischung von Sand und mehligem Morast zusammensetzt. Man wartete 100 Jahre ab, ehe man dann trotzdem wieder mit dem Bau begann. Der jetzige Turm besitzt eine Höhe von 54 Metern.

Es war ursprünglich geplant ihn auf 100 Meter zu erhöhen, doch davon musste aufgrund der baulichen Problematiken un der Senkung Abstand nehmen. Als im Jahr 1990 dann damit begonnen wurde den schiefen Turm von Pisa zu sanieren, gelang es den Verantwortlichen sogar die Neigung um vier Grad zu verringern. Vermutungen zu Folge soll es so möglich sein, dass der schiefe Turm von Pisa noch etwa 300 Jahre lang halten können wird. Eigentlich ist diese Sehenswürdigkeit, aber auch kein eigenständiges Gebäude.

Er gehört zum Dom in Pisa und sollte diesem auch als Glockenraum dienen. Touristen haben die Möglichkeit den schiefen Turm von Pisa zu besichtigen, doch es dürfen niemals mehr als 40 Personen gleichzeitig auf den Turm steigen.

Der Dogenpalast in Venedig

Venedig in Italien, alleine ist schon eine Reise wert, doch innerhalb der Stadt gibt es auch einige Sehenswürdigkeiten die man durchaus einmal besuchen sollte. Eine der bekanntesten ist der Dogenpalast. Bei ihm handelt es sich um einen Ort der Touristen magnetisch anzieht und in jedem Jahr viele Besucherzahlen verbuchen kann. Tatsächlich stammen einige Teiledieser Sehenswürdigkeit auch noch aus dem Jahr 1340. Er wurde ursprünglich gebaut um als Sitz für die Regierung in Venedig zu dienen.

Erst im Jahr 1923 wurde veranlasst, das diese Sehenswürdigkeit auch für Besucher seine Türen öffnen sollte. Betritt man das Innere so kann man hier einiges bestaunen. Man findet Säle vor, welche prachtvoll verziert worden sind und kann zugleich viele Deckenmalereien bewundern, die ganz einzigartig sind. Sogar die Wände wurden ansprechend gestaltet. Diese Sehenswürdigkeit ist ein echtes Zeugnis davon, wie wohlhabend die Stadt Venedig einst gewesen ist.

Der Vesuv in der Nähe von NeapelItalien (2)

Es gibt Orte die von Menschenhand geschaffen wurden und es gibt Orte, welche die Natur gestaltet hat. Um letzteres handelt es sich bei dem Vulkan Vesuv. Diese Sehenswürdigkeit in einer Entfernung von neun Kilometern von Neapel zu finden und er ist nach wie vor noch aktiv. Sollte es hier zu einem Ausbruch kommen, dann wäre das fatal für die Stadt Neapel. Der letzte Vulkanausbruch der stattgefunden hat, lässt sich auf das Jahr 1944 datieren. Doch dieses war nicht der schlimmste. Denn der wurde bekannt weil er ganze Städte am Rande des Vesuvs zerstörte, wie auch Pompeji, Stabiae und Herculnaeum. Möchte man den Berg erklimmen, dann kann man dazu eine Serpentinenstraße nutzen, die 1281 Meter lang ist und auf den Berg führt.

Oben angekommen wird man dann durch eine fantastische Aussicht auf den Golf von Neapel belohnt. Wenn man sich aber hier befindet, sollte man durchaus auch einen Ausflug nach Pomeji durchführen. Im Jahre 79 nach Christus wurde die Stadt nach dem Vulkanausbruch zwar verschüttet, aber man entdeckte sie dann im 18. Jahrhundert wieder. Dabei stellte man fest, dass irgendwie die Bewohner, die Gegenstände, die Gebäude und gar Tiere durch den Vulkan und dessen Ausschüttungen konserviert worden sind. Betritt man also Pomeji, kann man einen Einblick darüber erhalten, wie das Leben wohl vor 2000 Jahren in der Stadt gewesen sein mag.

Fazit zu den besten Sehenswürdigkeiten in Italien

Italien ist ein Land, welches viele Highlights und Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. Italien erstreckt sich entlang der Mittelmeerküste und konnte durch seine eigene Kultur und auch durch die heimischen Speisen die westliche Welt stark beeinflussen. Nicht nur in Rom findet man viele Sehenswürdigkeiten vor die wahre Geschichte verdeutlichten, sondern auch viele andere Regionen Italiens können solche Reiseziele bieten. Gerade im Bereich der Kunst gibt es einige Programmpunkte die man durchaus berücksichtigen sollte.

Sei es nun der Besuch der bekannten Sixtinischen Kapelle oder der des Dogenpalastes in Rom. Antike Bauwerke, Ruinen und auch Tempelm, all diese Sehenswürdigkeiten sind in einer hohen Zahl in Italien wiederzufinden. Zeitgleich hat man in Italien die Möglichkeit auch einfach einmal auszuruhen und zugenießen. Dies kann am bekannten Gardasee erfolgen, wo das Leben aktiv gestaltet wird oder man lässt sich an einem der vielen anderen Sandstrände nieder um sich etwas zu erholen und einfach mal die Sonne zu genießen.

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