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Die besten Sehenswürdigkeiten in Stockholm – Alles sehenswertes im Überblick

Stockholm (1)Stockholm ist bekannt als Schwedens Hauptstadt. Wer hierher reist, der kann eine Stadt erleben zu der 14 Inseln gehören, die miteinander in Verbindung stehen. Dazu gibt es über 50 Brücken, die die einzelnen Teile miteinander verbinden. Stockholm ist eine Stadt in welcher man noch das bekannte Kopfsteinpflaster in Einklang mit Gebäuden vorfindet, die ockerfarben gestaltet wprden sind. Man kann die bekannte Altstadt besichtigen um Stockholm und das Leben hie auf sich wirken zu lassen. Doch man sollte einen Stockholmbesuch auch damit verbinden sich einige der vielfäktig vorhandenen Sehenswürdigkeiten anzusehen, wenn man sich schon hier befindet. Welche Sehenswürdigkeiten Stockholm dem interessierten Besucher denn zu bieten hat, dazu kommen wir im Folgenden.

Sehenswürdigkeiten in Stockholm die man unbedingt besuchen sollte

Drottningholm

Bei Drottningholm handelt es sich um ein Schloss. Es wird gerne auch liebevoll als das „Schwedisches Versailles“ bezeichnet. Dabei kann das Anwesen auf eine Geschichte zurückblicken, welche bis in das 17. Jahrhundert zurückreicht. Schloss Drottningholm befindet sich etwa 10 km von der Haupstadt selbst entfernt, und dient seit dem Jahr 1981 tatsächlich noch als eigentlicher Wohnsitz für die königliche Familie. Während diese im Südflügel des Anwesens lebt können Besucher große Teile des riesigen Parkes und des Schlosses besichtigen, wenn sie diesen Ort aufsuchen. Zu dem Anwesen gehört auch ein Schlosstheater in dem heute noch Vorführungen stattfinden.

Sturebadet

Möchte man bei seinem Aufenthalt in Schweden nicht nur kulturelle Höhepunkte in seinem Programm einbauen, dann bietet es sich an auch etwas für den Körper und die Seele zu tun. Diese Möglichkeit wird einem im Sturebadet gegeben. 

Das Bad wurde bereits im Jahr 1885 errichtet wofür der Arzt Carl Cuman verantwortlich war. Seit diesen Jahren wird das Gebäude als Spa der besonderen Art betrieben. Es gibt viele Optionen, die man bei seinem Besuch hier wahrnehmen kann.

Zu dem Sturebadet gehören ein türkisches Bad, ein Pool und auch ein Fitnessraum. Man kann über 50 verschiedene Arten von Angeboten oder Massagen nutzen, wenn man sich hier aufhält. Im Jahr 1867 wurde es als das „Große Badehaus“ bezeichnet. Man wollte hier die aufgestellte These, dass sowohl Entspannung als auch Bewegung zu dem besten Wohlbefinden führen, in die Tat umsetzen. Für die Innengestaltung des Bades wurde ein richtiger Aufwand betrieben um es für den Besucher so ansprechend zu gestalten, dass dieser sich rundum wohlfühlen konnte. Sogar die Fassade erweckt Erinnerungen an Bauwerke aus Venedig, während das Bad selbst im Stil einer römischen Therme erbaut worden ist.

Das Vasa MuseumStockholm (2)

Wer das Vasa Museum betriit, wird als ersten Eindruck die Tatsache wahrnehmen, dass man eine hier eine schier riesige Halle vorfindet, die beinahe dunkel wirkt. Denn man befindet sich einfach direkt vor dem einzigen Schiff, dass weltweit noch aus dem 17. Jahrhundert erhalten werden konnte. Ursprünglich war es ein Kriegsschiff aus Schweden, welches dadurch beeindruckt, dass es von unendlich vielen geschnitzten Skulpturen und auch Verzierungen bedeckt zu sein scheint. Dadurch ist das Vasa Museum nicht nur ein Kunstobjekt, das einzigartig ist, sondern zudem verständlicherweise auch ein sehr beliebter Ort den Touristen auf ihrer Stockholmreise gerne aufsuchen.

Seit der Eröffnung des Vasa Museum im Jahr 1990 wurden dort bereits über 25 Millionen Besucher vermerkt. Denn hier kann man die schwedische Baukunst des Schiffsbau wirklich bewundern. Durch Treppen wird es dem Besucher ermöglicht, die drei großen Haputgalerien des Vasa Museums zu erkunden. Man kann dort auch den Originalrumpf verschiedener Schiffsmodelle betrachten und dabei die echte Größe dieser massiven Bauwerke auf sich wirken lassen. Gleichzeitig besteht die Option unterschiedliche Ausstellungen zu besuchen, in welchem man Exponate aus den verschiedensten Themenbereichen vorzufinden vermag. Hierzu zählen unter anderem die Geschichte des Schiffsbaus, oder auch Informationen zum Leben an Bord. Für das kulinarische Wohl ist durch ein hauseigenes Restaurant gesorgt.

Den Namen verdankt das Museum tatsächlich einem Schiff der „Vasa“ Diese wurde mühevoll erbaut und kam doch nie recht zum Einsatz. Denn bereits beim Verlassen des Hafens wurde das Schiff von einer Windböe erfasst. Diese sorgte dafür, dass die Vasa kippte und nach einer zweiten Böe dann auch kenterte. Dabei ließen 50 bis 150 Besatzungsmitglieder ihr Leben. Erst 333 Jahre später wurde die „Vasa“ dann wiederentdeckt. Wracktaucher spürten sie auf, und im Jahr 1961 wurde das Kriegsschiff wieder aus dem Wasser gezogen. Es war viel Arbeit erforderlich um den Erhalt der Holzverzierungen zu ermöglichen die konserviert werden mussten. 

Die „Vasa“ erwies sich nicht nur als Entdeckung, sondern als echter Schatz. Denn man fand 700 Skulpturen, 14.000 einzelne Holzobjekte und konnte zudem sechs Segel bergen, die nicht gesetzt waren und damit heutzutage die besterhaltensten Segel sind die man vorfinden kann.

Rathaus Stadshuseset

Betrachtet man das Rathaus Stadshuseset, dann findet man über 8 Millionen Backsteine vor, welche als Grundlage für den Bau verwendet worden sind. Gebaut wurde es in den Jahren von 1911 bis 1923. In der heutigen Zeit wird das Rathaus Stadshuseset als eines der bekanntesten Wahrzeichen der schwedischen Hauptstadt angesehen.  Das Gebäude besitzt einen Eckturm, der eine Höhe von 106 Metern aufweist und das Rathaus kennzeichnet.

Dabei ist es nicht nur ein belieber Ort, welcher von Touristen gerne aufgesucht wird, gleichzeitig ist es auch ein echtes Meisterwerk der Baukunst. Viele Merkmale der schwedischen Romantik lassen sich hier in den architektonischen Aspekten wiedererkennen. Es wurde ursprüngling gebaut um als Amtsgebäude für das Gericht und den Magistrat der Stadt zu dienen. Diese Pläne wurden jedoch verworfen und es wurde zum Sitz des Rathauses erklärt. Betritt man das Innere des Gebäudes, dann kann man dort einige Sääle und Konferenzräume vorfinden. Diese werden dann auch als Bankettsääle genutzt, wobei hier auch die Nobelpreisträger in diesen Räumen geehrt werden.

SkansenStockholm (1)

Beim Besuch von Stockholm hat man in Skansen die Möglichkeit ein Stück echte Geschichte zu erkunden. Hierbei handelt es sich um ein Freilichtmuseum, dass die Geschichte Schwedens aus 6 Jahrhunderten wiedergibt. Damit ist es das älteste Freilichtmuseum der Welt. Entstanden ist Skansen in den Jahren von 1833 bis 1901. Eigentlich war es nur geplant um einen Anhang zu dem „Nordischen Museum“ zu bilden. Doch man erklärte es zu einem eigenständigen Areal.

Denn hier findet man die typischen , schwedischen Bauten vor. Man kann Werkzeuge betrachten, welche aus dem 16. Jahrhundert stammten und auch authentische andere Objekte aus jener Zeit. Skansen beinhaltet über 150 Gebäude, die sich aus Bürgerhäusern, Bauernhöfen und Hütten zusammensetzen. Dabei sidnd ganze Stadtviertel für die Entstehung von Skansen ab- und wieder aufgebaut worden. Man findet allerdings nicht nur Häuser vor, welcher der typisch schwedischen Holzbauweise entsprechen, sondern auch Bauten die aus Backstein oder Stein gefertigt worden sind. Im Sommer werden in diesem Gebiet auch noch zusätzliche Attraktionen für die Besucher geboten.

Schloss Gripsholm

Das Schloss Gripsholm findet man in einer Entfernung von knapp 60 km westlich von Stockholm vor. Es steht als Inbegriff für Schwedens Romantik, dem Besucher zur Besichtigung zur Verfügung. Man findet bei einem Besuch vier Türme vor, die sich gewaltig in den Himmel erheben, während rote Backsteinmauern das ganze Bauwerk gestalten. Erbaut wurde es bereits im Jahr 1537 durch den schwedischen König Gustav I. Vasa. Dabei handelt es sich allerdings bereits um Umbauten, denn ursprünglich wurde Schloss Gripsholm als Burg im 14. Jahrhundert erbaut. Tatsächlich kann man bei einem Besuch noch Teile dieser alten Burg besichtigen, die sich vor allem in den alten Mauern wiederspiegeln, die noch vorhanden sind.

Fjällgatan

Gerne wird der Bereich Fjällgatan auch als der Balkon von Stockholm bezeichnet. Hier kann man eine der schönsten Straßen vorfinden, die Stockholm zu bieten hat. Die Straße selbst erstreckt sich über einem felsigen Gebite, dem Skiberget. Betritt man sie kann man einen echten Aus- oder Rundblick über Schweden genießen, den man so schnell nicht wieder vergessen wird. 

Man sieht die riesigen Dampffahrtschiffe oder auch den bekannten Vergnügungspark Gröna Lund. Ebenso hat man einen Ausblick auf die unterschiedlichen Museen, welche die Stadt zu bieten hat. Fjällgatan lädt ein um zu Verweilen, zu genießen und das eine oder andere Andenken an seinen Schwedenaufenthalt erwerben zu können.

Junibacken

Das Museum Junibacken lässt sich finden, wenn man sich in die Mitte von Stockholm begibt. Ursprünglich wurde es vor allem den Figuren aus den Astrid Lindgren Büchern gewidmet. Dazu zählen, Michel aus Lönneberga, die Brüder Löwenherz, Ronja Räubertochter oder Karlsson vom Dach. Junibacken ist hierbei ein Museum, indem die Szenerien auf eine liebevolle und sehr ansprechende Art und Weise dargestellt worden sind.

Es ist ein Highlight für die Großen und die Kleinen, das sich erkunden lässt. Eigene Landschaften wurden gestaltet um den Besucher in die Welt der Geschichten zu führen indem man eine Reise durch das Museum unternimmt. Der Besucher wird zunächst durch verschiedene Welten geführt, zu der auch die der Rumpelwichte und Ronja Räubertochter gehören.

Als Höhepunkt  trifft man dann auf die berühmte Villa Kundertbunt, die als zu Hause von Pippi Langstrumpf diente. Zum Junibacken gehört auch ein eigenes Restaurant das dem Gaumen so manche Leckerei zu bieten hat, welche man durchaus einfach einmal versuchen sollte.

Fazit zu den Sehenswürdigkeiten

Schweden ist defintiv eine Reise wert, wobei Stockholm ein besonderes Ausflugsziel darstellt. Die Inseln haben dem interessierten Besucher viele Highlights zu bieten, man kann Geschichte hautnah erleben und erkunden, oder einfach das eigene Wohlbefinden für sich persönlich steigern indem man das Sturebadet aufsucht. Wer Stockholm aufsucht, wird überwältigt sein von den vielen Facetten, welche die Stadt zu bieten hat.

Erkundet man die unterschiedlichen Inseln der Stadt indem man die vielen Brücken als Passagen nutzt, kann man hier viele Bauwerke aus den letzten Jahrhunderten erblicken und das eine oder andere Museum ansehen um viel Informatives über die Geschichte von Schwedens Hautptstadt erfahren.

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