Home / Städtereisen / Die besten Sehenswürdigkeiten in Warschau – Alles sehenswertes im Überblick

Die besten Sehenswürdigkeiten in Warschau – Alles sehenswertes im Überblick

Warschau (1)Warschau ist die Hauptstadt von Polen. Diese Stadt hat viele Gebäude, die Zeugen der geschichtlichen Ereignisse sind, welcher sie ausgesetzt war. Man findet unterschiedlichste Architekturen bei den Bauten vor, kann Paläste oder auch gotische Kirchen besuchen. Gleichzeitig bietet die Stadt einen Kontrast zwischen den geschichtlichen Bauten und der Moderne. Wolkenkratzer erheben sich innerhalb des Stadtbildes genauso wie es auch jene Häuserblocks tun, die noch aus der Sowjetzeit stammen.

Im zweiten Weltkrieg wurden große Teile der schönen Altstadt zerstört, welche man aber in den nachfolgenden Jahren wieder aufgebaut hat. Inmitten des Zentrumes befindet sich ein Marktplatz, der umsäumt ist von vielen Cafes und Häusern, die in Pastellfarben gestaltet worden sind. Hier findet man auch das eigentliche Symbol der Stadt als Statue wieder, die bekannte Warschauer Seejungfer. Die Stadt besitzt knapp 1,7 Millionen Einwohner, welche das aktive Stadtbild mitgestalten, das sich dem Besucher bei seinem Aufenthalt bietet.

Wenn man Warschau nun aufsucht, gibt es einige Sehenswürdigkeiten, welche durchaus einen Besuch wert sind. Zu diesen kommen wir jetzt.

    SIEGER
    GetYourGuide
      PLATZ 2
      mydays
        PLATZ 3
        mydays

          Sehenswürdigkeiten in Warschau

          Die Altstadt

          Die Altstadt von Warschau selbst kann man durchaus als eine Sehenswürdigkeit betrachten. Hier findet man einen Stadtteil wieder, der im 13. Jahrhundert erbaut worden ist. Sucht man diesen auf, so fühlt man sich etwas geschichtlich zurückversetzt denn diese Gebäude und auch die kleinen Gassen, welche sich hier befinden besitzen eine ganz eigene Atmosphäre die der Besucher wahrnehmen kann. Betrachtet man die Geschichte von Warschau etwas genauer, lässt sich dabei in Erfahrung bringen dass die ersten Siedlungen der Stadt zeitgleich mit dem Bau der Burg geschaffen wurden. Die Burg selbst ist ein Erstentwurf gewesen, bevor das Königsschloss errichtet wurde.

          Verantwortlich dafür waren die Herzoge von Masowien. Innerhalb der eigentlichen Stadtmauer durften allerdings nur jene Bürger leben, die einen gewissen Reichtum ihr eigen nannten, während die ärmeren Bürger außerhalb der Stadtmauer wohnen mussten, wo sie allerlei Gefahren ausgesetzt waren.
          Im späteren Verlauf ließen sich die finanzstärkeren Bürger dann aber entlang des Könogswegs nieder. Im eigentlichen Zentrum der Altstadt befindet sich ein Markplatz, welcher von vielen Restaurants und Cafes umsäumt ist.

          Große Teile der Alstadt wurden im Verlauf des zweiten Weltkrieges zerstört, doch später wieder aufgebaut. Dem Besucher fällt dabei nicht auf, welche Gebäude erst nachträglich wieder erbaut worden sind. Das ist der Grund dafür, dass die UNESCO die Warschauer Altstadt im Jahr 1980 zum Weltkulturerbe erklärt hat.

          Das Warschauer Ghetto

          Bei einem Aufenthalt in Warschau sollte man in jedem Fall auch das Warschauer Ghetto aufsuchen, welchen einen großen Teil der Geschichte von Warschau wiederzugeben vermag. In der Zeit des zweiten Weltkrieges lebten rund 350.000 Juden in Warschau. Diese stellten mit dieser großen Zahl ein Drittel der gesamten Bevölkerung in Warschau dar. Sie lebten dabei in der Neustadt und in den westlichen Teilen der Altstadt, welche dann im späteren geschichtlichen Verlauf zum Warschauer Ghetto wurden. Dieser Wohnbezirk wurde auch ganz offiziell nur als das Ghetto bezeichnet. Juden welche noch außerhalb dieses Bezirkes lebten mussten 1940 auch dorthin umsiedeln.

          Ebenso brachte man allerdings auch Juden dorthin, die aus deutschen Regionen stammten. Im Jahr 1940 wurde das Ghetto von einer Mauer umzogen, welche 18 km lang und 3 Meter hoch war, um den Wohnbezirk vollkommen vom Rest der Stadt abzuschotten. In Spitzenzeiten lebten hier bis zu 400.000 Menschen auf engstem Raum zusammen. Am 22. Juli des Jahres 1942 wurde das Ghetto dann offziziell aufgelöst. Viele der Bewohner waren bis zu diesem Zeitpunkt allerdings bereits in Konzentrationslager gebracht worden.  Noch heute findet man in diesem Bereich viele Gebäude die Zeitzeugen dieser schrecklichen Ereignisse waren und einem diese Geschehnisse hautnah veranschaulichen können.

          Das Museum  des Warschauer AufstandesWarschau (3)

          Das Museum des Warschauer Aufstandes gibt dem Besucher viele Informationen über die geschichtlichen Hintergründe der Stadt wieder. Der Aufstand selbst dauerte vom 01.08.1944 bis zum 02.10.1944. Wer diese Sehenswürdigkeit an einem Sonntag besucht, muss an diesem Tag auch keinen Eintritt bezahlen. Die historischen Ereignisse werden hier gut dargestellt und sowohl als Bilder und Texte, als auch in multimedialen Inhalten wiedergegeben.

          Der Lazienki Park

          Rund 80 Hektar Fläche besitzt der Laszienki Park von Warschau. Innerhalb des Geländes findet man einiges an Sehenswürdigkeiten wieder, zu denen auch der Lazienki Palast gehört. Man gab diesem Gebäude auch den Beinamen  „Wasserpalat“. Denn er befindet sich auf einer Insel, welche künstlich angelegt worden ist. Dies erweckt aus der Ferne nahezu den Eindruck als würde der Palast selbst über dem Wasser schweben. Durch zwei Brücken wird es dem Besucher möglich gemacht, sich zu dem Palast zu bewegen und das Innere des Gebäudes näher zu erkunden. Man findet dort den Salomonsaal wieder der zahlreiche Skulpturen besitzt, welche an die einstigen polnischen Könige erinnern. Ebenso kann man den eindrucksvollen Ballsaal besichtigen.

          Die Warschauer Meerjungfrau

          Wer gerne das Wahrzeichen der Stadt Warschau, die Warschauer Jungfrau besichtigen möchte, der muss den Marktplatz innerhalb der Alstadt aufsuchen. Hier wird die Sehenswürdigkeit als Statue dargestellt. Dies Meerjungfrau, welche auch als Syrenka bezeichnet wird, findet man auch als Bestandteil des Stadtwappens der Stadt Warschau wieder. Dabei gibt es eine Abbildung des Wappen mit diesem Symbol, welche sich auf das Jahr 1390 zurückdatieren lässt. Betrachtet man die Legende der Meerjungfrau, dann darf man feststellen, dass diese ursprünglich von zwei Meerjungfrauen, zwei Schwestern, berichtete.

          Die eine ließ sich in Dänemark nieder, während die Andere dann in Warschau landetet. Dort wurde sie von einem Kaufmann gefangen genommen, und dann von einem Fischersohn befreit, welcher ihr Weinen vernahm.
          Als Dank über diese Rettung versprach die Meerjungfrau dann, dass sie den Fischersohn und seine Freunde die ihm halfen immer beschützen werde, wenn diese in Not geraten würden. Deshalb findet man bei der Darstellung der Meerjungfrau auch eine Bewaffnung in Form eines Schildes und eines Schwertes wieder.

          Der Kulturpalast

          Der Kulturpalast von Warschau wird auch gerne als der Wissenschaftspalast bezeichnet. Bei dieser Sehenswürdigkeit handelt es sich um eines der modernen Bauwerke von Warschau, denn es ist ein Wolkenkratzer der eine Höhe von 230 Metern aufweist. Er soll als ein Symbol dafür dienen, dass die Russen Warschau einst unterdrückt haben.

          Der Wilanow PalastWarschau (1)

          Bereits im Jahr 1677 wurde der Wilanow Palast erbaut, welcher auch den Namen Schloss Wilanow trägt. Der Palast selbst diente im Verlauf der Geschichte vielen Königen in Warschau als Wohnsitz. Als der zweite Weltkrieg beendet wurde, ging man dazu über den einstigen Palast in ein Museum umzuwandeln. Man hat die Möglichkeit eine Führung wahrzunehmen und dabei die Geschichte etwas näher kennen zu lernen. Wenn man die Besichtigung abgeschlossen hat, kann man den Außenbereich aufsuchen, wo man einen wirklich schönen Park vorfindet der einem die Option gibt sich ruhig niederzulassen und die Natur zu genießen. 45 Hektar wurden dazu genutzt Gärten anzulegen, welche liebevoll gestaltet worden sind, Pflanzen zu betrachten oder auch die angelegten Bäche aufzusuchen.

          Das Kopernikus Wissenschaftsmuseum

          Sucht man das westliche Ufer der Weichsel auf, dann kann man sich dort die Wissenschaft von Nikolaus Kopernikus etwas näher bringen lassen. Hier befindet sich das Kopernikus Wissenschaftsmuseum. Kopernikus hatte ganz eigene Ansichten zum Weltbild, welche man auch in dem Gebäude wiederzufinden vermag. 350 Exponate geben dabei anschaulich die Geschichte der Natur, der Wissenschaft und der Menschheit selbst wieder. Zu der Sehenswürdigkeit gehört auch ein Planetarium und man kann sogar selbstständig einige Experimente durchführen. Das Zentrum ist täglich geöffnet.

          Das POLIN Museum

          Wer die Geschichte der polnischen Juden näher kennenlernen möchte, der sollte in jedem Fall bei seinem Aufenthalt in Warschau auch das POLIN Museum aufsuchen. Es wurde erst im Jahr 2014 eröffnet und öffnete seine Türen für jene Besucher, die geschichtliche Details zu dieser Thematik erkunden möchten. Erzählt werden dabei die historischen Ereignisse, welche sich hier abspielten als das Warschauer Ghetto erbaut worden ist. Man kann sowohl wechselnde Ausstellungen als auch Dauerausstellungen besuchen.

          Fazit zu den Sehenswürdigkeiten

          Warschau ist in jedem Fall eine Reise oder gar einen Kurzaufenthalt wert. Bei näherer Betrachtung wird man feststellen, das vor allem der zweite Weltkrieg und die Ereignisse zu diesem Zeitraum das Stadtbild und die historischen Hintergründe stark geprägt haben. Gerade die Verfolgung der Juden und auch die Unterbringung im zweitgrößten Ghetto jener Zeit spielten hier eine große Rolle. Gleichzeitig kann der Besucher auch schöne Parks aufsuchen oder gar Schlösser besuchen, die zum Ruhen und Verweilen einladen. Wer gerne auf seiner Reise Wissenswertes über die Geschichte der Menschheit erfahren möchte, der sollte auch das Kopernikus Wissenschaftszentrum aufsuchen, wenn er sich in Warschau aufhält.

          Bei dem Besuch von Warschau bietet es sich natürlich auch an, die vielen Restaurants und Cafes der Stadt aufzusuchen um echte polnische Delikatessen zu genießen, wie man sie nur in den Ländern selbst wiederzufinden vermag.
          Traditionell hergestellt, vielfach angeboten kann man diese in unterschiedlichen Restaurants genießen um einfach mal etwas anderes zu probieren und vielleicht auch auf einen völlig neuen Geschmack zu kommen.

          In der Tat sollte man sich für seinen Warschaubesuch ein wenig Zeit nehmen um die vielen Sehenswürdigkeit und Facetten dieser bedeutsamen Stadt wirklich erleben zu können. Denn Warschau kann man auf vielfältige Art und Weise erleben. Man kann historische Zeitzeugen aufsuchen oder auch einfach nur die Atmosphäre innerhalb der Stadt auf sich wirken lassen, wenn man sich aufhält. Eine Vielzahl von Menschen erfüllt Warschau mit Leben und einem Trubel den man durchaus auf sich wirken lassen kann.

          Auch interessant

          Bootstour Paris – Infos und Tipps

          Paris – die Stadt der Liebe und der Liebenden. Paris ist aber nicht nur für …