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Welchen Kochtopf kaufen?

Kochtopf (3)Bevor man sich einen Kochtopf kaufen kann, sollte man sich schon den einer oder anderen Gedanken dazu machen. Vor allem das Material eines Kochtopfes kann mitentscheidend dafür sein ob eine Speise gelingt oder nicht. Denn nicht jedes Material ist auch für jede Speisenzubereitung geeignet. Doch es gibt noch einige andere Aspekte die man nicht außer acht lassen sollte, wenn man sich einen Kochtopf kaufen möchte.

Die unterschiedlichen Materialen der Kochtöpfe und ihre Verwendung

Gusseisen

Gusseisen besitzt die Fähigkeit Wärme sehr gut speichern zu können. Der Vorgang des Aufheizens benötigt etwas Zeit, aber wenn das erreicht wurde, dann hält Gusseisen die Wärme auch gleichmässig und gibt sie noch nach dem eigentlichen Kochvorgang ab. 

Gusseisen erweist sich als ausgesprochen robust und man kann ewig nutzen, wenn man es auch entsprechend pflegt. Tatsächlich sind Töpfe und Pfannen aus Gusseisen aber auch recht schwer und man muss sich an den Umgang mit diesem Material erst gewöhnen.

Gusseisen muss immer von Hand gereinigt werden, wenn man seine Langlebigkeit erhalten möchte. Nach dem Benutzen spült man das Kochgeschirr am besten mit warmen Wasser und verwendet danach ein wenig Speiseöl um es einzureiben. Kochtöpfe aus Gusseisen eignen sich bestens wenn man etwas gleichmäßig Garen oder auch Schmoren möchte. Bereitet man Kurzgebratenes in diesem Kochgeschirr zu, dann erhält man eine knusprige und dennoch sehr saftige Speise.

Stahlkeramik oder auch StahlemailleKochtopf (1)

Wenn man einen solchen Kochtopf erwirbt sollte man wissen, dass dieser im Inneren einen Kern aus Stahlblech besitzt. Zusätzlich wird dieser dann auch mit einer Emaile-Schicht versehen, welche eingebrannt worden ist. Das sorgt dann dafür, dass die Töpfe anschließend sehr kratzfest sind und glatt wirken. Emaille ist aus früheren Zeiten noch sehr bekannt, doch wenn man die ganz klassische Emaille betrachtet, dann muss man dabei feststellen, das diese Stößen nicht gut standhalten konnte.

Deshalb werden in der heutigen Zeit dann Werkstoffe zur Verarbeitung gewählt, welche sich als robuster erweisen. Je nachdem wie die Töpfe gefertigt worden sind, sind sie dann in der Lage auch die Wärme viel besser abzugeben, als es bei dem Edelstahl der Fall ist. Kochtöpfe aus Stahlemaille oder auch Stahlkeramik lassen sich zu allen erdenklichen Kochgelegenheiten einsetzen und sie damit echte Allrounder in der Küche.

Edelstahl

Edelstahl ist eine der häufigsten Materialen aus denen Kochtöpfe gefertigt werden. Das Material bietet aber in der Tat auch viele Vorteile. 

Zum ersten erweist sich Edelstahl aus ausgesprochen robst und es ist leicht in der Handhabung. Edelstahl hat die Eigenschaft, dass es auch extreme Temperaturwechsel oder gar Stösse gut vertragen kann. Zudem kann man zur Reinigung auch in die Spülmaschine geben.

Negativ an Edelstahl ist jedoch anzumerken, dass es Wärme selbst eher schlecht leitet. Das lässt sich auch beim Kochen bemerken. Um hierbei einen Ausgleich zu schaffen, stellen viele Anbieter Edelstahltöpfe her die einen Sandwichboden aufweisen. In diesem befinden sich dann zusätzlich noch Kupfer- oder auch Aluminiumschichten. Nutzt man Edelstahl zur Speisenzubereitung braucht man für den Garvorgang nur wenig Wasser oder gar Fett. Allerdings ist dieses Material zum Anbraten nicht geeignet.

KupferKochtopf (1)

Kupfer wird trotz seines schönen Aussehens eher seltener in der Küche oder gar beim Kochgeschirr verwendet. Eigentlich ist es allerdings ein hevorragender Wärmeleiter. Leider ist es aber auch sehr empfindlich und kann zudem bald schon sehr unschöne Flecken aufweisen.

Lebensmittel die dann gar noch Säure enthalten, können dem Kupfer zusätzlich schaden. Wenn man sich Kochtöpfe aus Kupfer besorgt, dann handelt es sich in der Regel dann schon um ene Art Liebhabergeschirr. 

Denn man muss dieses Kochgeschirr aufwendiger reinigen, als jedes andere um das schöne Aussehen erhalten zu können. Trotzdem kann man darin Speisen wirklich gut auf den Punkt zubereiten, was dann doch wieder für das Kupfergeschirr spricht.

Der Topfboden

Bei jedem Kochtopf, den man sich kaufen kann spielt der Topfboden eine sehr wichtige Rolle. Denn immerhinKochtopf (2) dient er dazu, dass die Wärmequelle mit dem Kochtopf in Berührung kommt. Ein guter Topfboden sollte so gestaltet sein, dass er in der Lage ist die Wärme gut und gleichmässig an den Topf abzugeben, damit die eigentliche Garzeit auch effizient gestaltet werden kann. Dabei erweisen sich Aluminium und Kuper als perfekte Wärmeleiter. Die meisten Kochtöpfe die man sich kaufen kann, besitzen aber einen Sandwichboden.

Dabei finden sich mehrere verschiedene Schichten wieder. Nimmt man einen Kochtopf welcher aus Gusseisen besteht, so wird die Wärme zwar langsamer an das Kochgeschirr weitergeleitet, aber dafür erfolgt dann eine gleichmässige Erwärmung. Gerade etwas dickere Topfböden können dafür sorgen, dass die Wärmeverteilung gleichmässiger gestaltet wird. Um eine möglichst gute Wärmeübertragung vom Herd an den Topf zu ermöglichen, muss der Topfboden dann auch flach auf der Herdplatte aufliegen.

Die Griffe der Kochtöpfe

Wenn man in der Küche einen Kochtopf benutzt, ist die Beschaffenheit der Griffe auch wichtig. Man möchte sich natürlich nicht verbrennen, wenn man einen Kochtopf bewegt. 

Dazu müssen die Griffe so gestaltet sein, dass sie während des Garvorganges nicht auch heiß werden. Um das zu erzielen wird bei den Griffen von Kochtöpfen gerne Material verwendet, welches die Wärme nur schlecht abgibt.

Kunststoffgriffe haben sich hier bewiesen. Sie sind sogar in der Lage die Hitze eines Backofens üverstehen zu können. Ebenso gut sind Keramikgriffe. Edelstahlgriffe hingen sind eher ungeeignet um ein sicheres Kochen zu ermöglichen. Edelstahgriffe nehmen die Hitze zwar nur langsam auf, aber sie können durch einen längeren Kochvorgang durchaus auch sehr heiß werden, was zu Verbrennungen führen kann.Kochtopf (7)

Die Griffe selbst sollten nicht zu dicht am Topf anliegen und man muss sie erreichen können, ohne das man den eigentlichen Kochtopf berühren muss. Wichtig ist auch dass die Griffe einen festen Halt besitzen und nicht wackeln. Am besten haben sich hier Griffe erwiesen die an die Töpfe angeschweißt worden sind.

Der Deckel des Kochtopfes

Wenn man einen Deckel auf den Kochtopf legt, muss man darauf achten, dass dieser auch wirklich gut auf dem Kochtopf aufsitzt. Denn durch einen richtig geschlossenen Deckel wird die Kochzeit an sich deutlich verringt und auch Energie beim Kochvorgang eingespart. Deckel sollten nicht klappern, wenn man Speisen kocht. 

Ebenso sollte ein Deckel ein gewisses Eigengewicht besitzen, damit er auch auf dem Kochtopf liegen bleibt. Glas und Edelstahl haben sich hier als sehr positiv erwiesen.

FazitKochtopf (6)

Wenn man sich einen Kochtopf kaufen möchte, dann gibt es in der Tat das eine oder andere zu beachten. Denn Topf ist nicht gleich Topf, was sich schon alleine durch unterschiedliche Materialeigenschaften verdeutlichen lässt. Man sollte sich schon überlegen, wozu man den Kochtopf denn verwenden möchte, um die richtige Wahl treffen zu können.

Bereits vor dem Kaufen sollte man auf eine gute Verarbeitung achten, damit man sich beim Kochvorgang nicht verletzt und auch möglichst lange den Kochtopf nutzen kann. Mit der richtigen Pflege kann ein Kochtopf zu einem Küchenutensil werden, welches einen viele Jahre begleitet.

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