Ein Wurmkomposter ist nicht nur für professionelle Gärtner hilfreich und interessant. Wir haben für Sie in einer Tabelle die wichtigsten Themen zusammengestellt. Alle Informationen rund um den Wurmkomposter stammen aus verschiedenen Berichten und Kundenmeinungen. Somit können Sie sich durch den Wurmkomposter Test auf einen Blick über die Vor- und Nachteile eines Wurmkomposters informieren.
Beste Wurmkomposter im Vergleich
Inhaltsverzeichnis
Was ist ein Wurmkomposter?
In jedem Haushalt fällt täglich etwas Bio Abfall an. Dieser Abfall sollte nicht einfach über die Restmülltonne entsorgt werden. Er ist sehr nützlich und kann daher wesentlich besser genutzt werden. In Kaffeesätzen und Schnittresten sind viele wertvolle Nährstoffe enthalten. Ein Test hat gezeigt, dass sich daraus hervorragend ein Kompost oder Bio-Dünger herstellen lässt. Dieser Dünge kann im Garten und auf dem Balkon für die unterschiedlichsten Pflanzen verwendet werden. Die Nährstoffe vom Kompost sorgen laut Test dafür, dass die Pflanzen besser gedeihen und gesünder wachsen.
Es ist hierfür nicht notwendig, dass ein großer Komposthaufen auf dem Balkon oder in der Küche angelegt wird. Wesentlich effektiver ist eine einfache Wurmkiste. Es handelt sich bei einer Wurmkiste um ein praktisches Möbelstück, welches auf der Terrasse, im Garten oder auf dem Balkon platziert werden kann. Die Kiste ist ein perfekter Aufbewahrungsort für den Bioabfall. Durch die Arbeit der Würmer wird er ständig reduziert und zu einem hochwertigen Dünger umgewandelt. Je nach Bedarf stehen sogenannte Wurmhocker oder Wurmkisten in den unterschiedlichsten Größen zur Verfügung.
Anwendung
Eine Wurmkiste ist für jeden Haushalt sehr nützlich. Sie kann in Form eines Wurmhockers gleichzeitig als Sitzmöglichkeit dienen und den Bio-Abfall in wertvollen Dünger umwandeln. Wurmkisten stehen bereits fertig oder als Bausatz zur Verfügung. Da es sich bei einem Wurmmkomposter um eine einfache Form handelt, kann er auch ohne großen Aufwand selbst gebaut werden.
Vorteile einer Wurmkiste
- Herstellung von Bio-Dünger
- Natürliches Entsorgen und Umwandeln des Bio-Abfalls
- Es steht immer ausreichend Dünger für alle Pflanzen zur Verfügung.
- Wurmkisten können größentechnisch an der Haushaltsgröße angepasst werden
- Reduzierung des Bio-Mülls
- Keine unangenehmen Gerüche bei geschlossenen Kisten
Nachteile
- Für Veganer / Vegetarier nicht immer ausreichend
- Neben Würmern siedeln sich auch Hundert- und Tausenfüßler sowie Asseln an
Welche Wurmkomposter Arten gibt es?
Ein externer Test hat gezeigt, dass es auch für Stadtmenschen oder Haushalten ohne Garten möglich ist, den Bio-Abfall sinnvoll zu nutzen. Je nach Größe des Haushalts und anfallenden Menge des Schnittguts kann für jeden Haushalt eine passende Wurmkiste oder ein Hocker gekauft werden. Viele Hersteller haben sich auf Wurmkomposter spezialisiert, sodass die Wahl des Wurmkomposters manchmal etwas erschwert wird. Folgende Arten von Wurmkompostern stehen laut Test zur Verfügung:
Wurmkiste
Eine Wurmkiste ist die klassische Form eines Wurmkomposters. Die Kiste besteht aus zwei Bereichen. Im unteren Teil befindet sich ein Hohlraum. Er ist mit mithilfe einer kleiner Löcher mit dem obersten Teil der Wurmkiste verbunden. Dieser Teil ist dafür gedacht, um überschüssige Flüssigkeit ablaufen zu lassen. Die Flüssigkeit wird auch als Wurmtee bezeichnet. Es handelt sich hierbei um einen natürlichen Flüssigdünger. Gleichzeitig bietet das Ablaufen der Flüssigkeit aus dem oberen Bereich den Vorteil, dass die Würmer oder anderen nützlichen Tierchen nicht ertrinken können. Der obere Teil der Wurmkiste ist besonders wichtig. Hier wird der Bio-Abfall eingefüllt und es findet die eigentliche Umwandlung des Bio-Abfalls in einen natürlichen Dünger statt.
Der obere Bereich ist der Lebensraum der Würmer. Sie verarbeiten zusammen mit vielen Mikrolebewesen und Bakterien alle Bio-Reste zu einem feinen Wurmhumus. Durch das regelmäßige Einfüllen des Bio-Abfalls wird für eine optimale Bedingung der kleinen Arbeiter gesorgt.
Ebenenkomposter
Bei einem Ebenenkomposter handelt es sich um einen Auffangbehälter, in dem die Sickerflüssigkeit gesammelt wird. Diese Flüssigkeit entsteht während des Kompostiervorgangs. In der Regel besteht der Ebenenkomposter aus drei Ebenen und nicht wie eine Wurmkiste aus zwei. Die unterschiedlichsten Ebenen sollten genau aufeinander passen. Sie werden nach und nach mit Bio-Abfall bzw. kompostierbaren Substanzen aufgefüllt. Alle Böden des Komposters sind mit kleinen Löchern ausgestattet.
Dadurch können die Würmer von einer Ebene zur anderen wechseln. Während die untere Ebene meistens schon zu einem nährstoffreichen Dünger umgewandelt wurde, finden die Würmer in den oberen Bereichen immer wieder frisches Futter. Die Wurmer wechseln aber auch die Ebenen, um einer Rotteüberhitzung zu entkommen. Die meisten Würmer sind laut externem Test in einem Ebenenkomposter im oberen Bereich, in den ersten 5 bis 10 Zentimetern zu finden. Dadurch fällt es wesentlich leichter, den feinen Wurmhumus der unteren Ebene zu entnehmen.
Flachkompostierung
Eine einfache Alternative zur Wurmkiste ist eine Flachkompostierung. Diese Variante ist gut dafür geeignet, um auch große Mengen an Schnittgut oder Bio-Abfall zu verwerten. Die Flachkompostierung wird mit Kompostwürmern dafür verwendet, um natürlichen Wurmhumus herzustellen. Bei einer flachen Kompostierung sollte das Kompostgut immer sehr dünn und großflächig eingefüllt werden. Dadurch können die Würmer das Material wesentlich besser verarbeiten. Gleichzeitig wird laut Test verhindert, dass es zu einer thermophilen Reaktion kommt. Unangenehme Gerüche werden dadurch vermieden. Da es sich bei einer Flachkompostierung nicht um ein geschlossenes System handelt, sollte sie nur auf einer freien Fläche im Garten aufgebaut werden.
Der Komposter sollte eine Tiefe von 60 Zentimeter aufweisen. Das Gestell sollte aus einer Mischung aus Holz und Draht bestehen. Somit sind die Würmer ausreichend vor Feinden wie Maulwürfe, Vögel oder Wühlmäuse geschützt. Diese Tiefe des Komposts reicht in der Regel auch dafür aus, um die Würmer vor Frost zu schützen. Viele Flachkomposter werden aus Beton- oder Holzplatten hergestellt. Nach dem Einfüllen des Bio-Abfalls oder Schnittguts sollte die obere Schicht mit Pappe oder Stroh abgedeckt werden. Für eine Fortpflanzung benötigen Würmer die Dunkelheit.
Was ist im Wurmkomposter Test wichtig?
Aufgrund der Vielzahl an unterschiedlichen Wurmkomposter Modellen sollte beim Kauf auf einige Kriterien geachtet werden. Ein Wurmkomposter Test kann viele wichtige Hinweise liefern, um den richtigen Wurmkomposter für den eigenen Bedarf zu finden.
Größe des Wurmkomposters im Test
Die Größe des Wurmkomposters sollte laut Test immer der Haushaltsgröße angepasst werden. Veganer oder Vegetarier benötigen mehr Stauraum für ihre Obst- und Gemüsereste. Auch der vorhandene Platz auf dem Balkon oder der Terrasse spielt beim Kauf eine große Rolle. Der Wurmkomposter sollte nicht störend wirken. Viele Wurmkisten sind so hochwertig verarbeitet, dass sie sich optisch in jeden Garten integrieren lassen. Sie können über Jahre zur Kompostierung genutzt werden.
Material
Langlebigkeit
Ein guter Wurmkomposter sollte über viele Jahre genutzt werden können. Nur so ist gewährleistet, dass das natürliche System der Kompostierung nicht unterbrochen wird. Ein Umsetzen der Würmer in eine neue Wurmkiste ist nicht nur zeitintensiv, sondern kann auch etwas eklig werden. Aus diesem Grund sollte laut Test immer auf eine gute Qualität des Materials geachtet werden. Die Würmer sollten nicht nur vor einer direkten Sonneneinstrahlung, sondern auch vor Frost geschützt werden.
Handhabung
Ein externer Test hat gezeigt, dass es bei der Kompostierung für viele Nutzer besonders wichtig ist, dass sie mit den Würmern oder dem bereits eingefüllten Bio-Abfall nicht direkt in Berührung kommen. Auch die Pflege sollte nicht viel Zeit in Anspruch nehmen. Damit die Würmer die organischen Küchenreste besser verarbeiten können, sollten sie vor dem Einfüllen zerkleinert und angefeuchtet werden. Gekochte Speisereste, Fisch oder Fleisch sollten aus hygienischen Gründen nicht in den Komposter gefüllt werden.
Preis / Leistung
Bekannte Hersteller von Wurmkompostern
Laut externem Test gehören folgende Hersteller zu den bekanntesten Anbietern von Wurmkompostern:
- Wurmkiste.at
- VidaXl
- Manufactum
- Brycus
Wo soll ich meinen Wurmkomposter kaufen?
Wurmkomposter können im Fachhandel oder über einen Online Shop gekauft werden. Beide Varianten bieten Vor- und Nachteile.
Wurmkomposter im Fachhandel kaufen
Im Fachhandel sind meistens nur eine Handvoll Wurmkomposter im Angebot. Dementsprechend ist laut Test ein direkter Vergleich der Modelle kaum möglich. Eine Wurmkiste kann im Fachhandel nach dem Kauf direkt mitgenommen werden. Vor dem Kauf sollte man sich aber Gedanken über den Transport machen. Besonders bei großen Wurmkisten ist das nicht so einfach.
Wurmkomposter online kaufen
Wenn ein Wurmkomposter über einen Online Shop gekauft werden soll, ist die Auswahl wesentlich größer. Somit ist laut Test ein Vergleich der unterschiedlichsten Varianten möglich. Viele Anbieter von Wurmkisten bieten beim Kauf die unterschiedlichsten Zahlungsmöglichkeiten. Nach der Bestellung wird die gewünschte Wurmkiste innerhalb weniger Werktage an die gewünschte Lieferadresse versandt. Somit kann sie direkt an Ort und Stelle aufgebaut und befüllt werden.
FAQ
Wurden Wurmkomposter von der Stiftung Warentest geprüft?
Die Stiftung Warentest hat 2004 einen allgemeinen Komposter Test durchgeführt. Hierbei handelt es sich aber nicht um Wurmkisten, sondern um einfache Komposter, die mit Bio-Abfall und Schnittgut gefüllt werden können.
Welcher Wurmkomposter ist der beste?
Welcher Wurmkomposter für den eigenen Bedarf der Beste ist, hängt von den eigenen Ansprüchen und vom Bedarf ab. Das Schnittgut und der Bio-Abfall sollten leicht eingefüllt werden können. Die unterste Ebene des Komposters sollte leicht entnehmbar sein, um den Kompost umzufüllen oder direkt auf die Pflanzen zu geben. Nach dem Ausleeren sollte er sich leicht als oberste Schicht des Komposters einsetzen lassen. Besonders vorteilhaft sind Wurmkisten mit Rollen, da diese bei Bedarf zur Seite gezogen werden können, wenn beispielsweise der Boden gereinigt werden muss.
Müssen die Würmer während einer Urlaubszeit gefüttert werden?
In der Regel ist es nicht notwendig, dass bei einer längeren Abwesenheit ein Nachbar beauftragt werden muss, die Würmer zu füttern. Wenn die Kiste vor der Abreise ausreichend mit Schnittgut oder Bio-Abfall gefüllt wurde, reicht die Menge für 14 Tage aus. Gleichzeitig kann ein Stapel Zeitungen auf die oberste Schicht der Wurmfarm gelegt werden. Es darf aber nur die Hälfte des Substrates mit Zeitungsblättern bedeckt sein. Ansonsten könnte es passieren, dass die schwere Zeitung die Luft im Kompost wegdrücken kann.
Fazit
Durch einen eigenen Wurmkomposter wird nicht nur Geld für Dünger oder die Entsorgung von Schnittgut oder Bio-Abfall eingespart, sondern auch die Umwelt wird geschont. In einem Wurmkomposter verwesen die unterschiedlichsten Arten an organischen Abfällen. Die Umwandlung von Abfällen zu einem guten Kompost erfolgt in einem regulierten Rahmen. Wird eine geschlossene Wurmkiste eingesetzt, entstehen keine unangenehmen Gerüche. Die Würmer, Kleinstlebewesen und Mikroorganismen sorgen dafür, dass eine nährstoffreiche Erde entsteht. Beim Kompostieren sollte nur immer darauf geachtet werden, dass der Komposthaufen nicht zu feucht oder zu trocken ist. Bei einem zu trockenen Kompost können einige angefeuchtete Streifen Zeitungspapier helfen.