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Seniorenhilfe

Betreuung Beitragsbild (4)Wohl dem, wer im Alter körperlich und geistig noch fit ist. Leider können das nicht alle Senioren von sich behaupten und werden früher oder später die Seniorenhilfe in Anspruch nehmen müssen. Zum Glück gibt es die Seniorenhilfe, die den älteren Menschen die Hilfe geben kann, die benötigt wird, um einen schönen Lebensabend zu erleben.

Die Seniorenhilfe bietet verschiedene Modelle an. Einmal die Seniorenhilfe zu Hause oder in einem Seniorenheim mit oder ohne betreutem Wohnen. So haben Sie, als Angehörige, eine große Auswahl und können abwägen, welches Modell das Beste für den hilfebedürftigen, älteren Menschen in Ihrer Familie zutrifft – Rundum-Pflege zu Hause, in einem schönen Seniorenheim oder mit einer gewissen Selbstständigkeit, die möglichst lange aufrechterhalten werden kann.

Was ist die Seniorenhilfe?

Die Seniorenhilfe ist ein sehr gut organisierter Verband, über den fachorientierte Mitarbeiter, sowohl für eine ambulante, als auch stationäre Betreuung zur Verfügung gestellt werden können. Ihnen stehen dann mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Es gibt private Unternehmen, die Arbeiter Wohlfahrt (AWO), der Caritasverband, der Arbeiter Samariter Bund, kirchliche Einrichtungen oder einige Nachbarschaftsvereine, die eine fachgerechte Seniorenhilfe in vielen Bereichen anbieten.

Die Seniorenhilfe mit komfortabler Betreuung im eigenen zu Hause

Viele der hilfebedürftigen, älteren Menschen möchten ihre eigenen vier Wände nicht verlassen. Das müssen sie auch nicht, wenn der Pflegegrad es zulässt. Die körperliche und geistige Verfassung spielt dabei eine große Rolle, ob sie auch noch zu Hause betreut werden können. Wenn die körperliche Bedürftigkeit nicht sehr stark eingeschränkt ist, wird eine Betreuerin oder ein Betreuer aus der ambulanten Pflege täglich oder wöchentlich nach den Senioren sehen. Das sind ausgebildete Pflegekräfte, die genau wissen, was zu tun ist.

Ebenso ist Seniorenhilfe, wenn nur eine Hilfe im Haushalt / Hauswirtschaft gewünscht wird Da können Menschen aus dem osteuropäischen Ausland (überwiegend aus Polen) beim Putzen, Waschen und Bügeln zu Einsatz kommen.

Wenn sich der Betroffene keine eigenen, ausgewogenen Mahlzeiten mehr kochen kann, wird entweder ein Lieferdienst beauftragt oder die Betreuungskraft kocht das Essen frisch in der eigenen Küche der Hilfebedürftigen

Die Seniorenhilfe durch ambulante Pflegedienste

Viele Pflegedienste in Ihrer näheren Umgebung bieten einen Service in der Seniorenhilfe Angehörige, sowie auch die pflegebedürftigen Menschen selbst, wissen diesen Einsatz sehr zu schätzen. Vor allem auch, weil sie sich in guten Händen wissen können und die Kosten meistens von der zuständigen Krankenkasse übernommen werden kann.

Vorwiegend am frühen Morgen sind die ambulanten Pflegedienstler auf dem Weg zu Ihren „Schützlingen“. Da wird Hilfe beim Aufstehen, bei der Körperhygiene oder auch beim Anziehen gewährleistet. Allerdings werden auch ärztlichen Anweisungen nachgegangen, Blutdruck gemessen oder verschriebene Medikamente verabreicht oder injiziert (zum Beispiel bei Diabetes).

Ein Begleitservice zu Arztterminen, zum Frisör oder zu den Behörden gehört ebenfalls dazu. Individuell und fachgerechte Betreuung steht an erster Stelle und wird, je nach Bedürftigkeit, im 8-Stundentakt im Schichtdienst oder in Form einer 24 Stunden Rundumpflege gewährleistet, beispielsweise wenn eine Bettlägerigkeit oder Demenz vorliegt bei den betroffenen Senioren vorliegt. Die Kosten dafür müssten zu einem großen Teil selbst übernommen werden.

Das betreute Wohnen mit entsprechender Seniorenhilfe

Zum betreuten Wohnen gibt es zwei verschiedene Modelle:

  • Zu Hause wohnen bleiben und die Seniorenhilfe in Anspruch nehmen können.
    Die Voraussetzung dabei ist, je nach Bedürftigkeit, dass die eigene Wohnung behindertengerecht ist oder dementsprechend umgestaltet werden kann. Dazu gehören auch breite Türen und Flure ohne Schwellen, damit ein eventueller Zugang mit dem Rollstuhl zu allen Räumen ermöglicht wird. Das Badezimmer sollte gut erreichbar sein, vor allem die Dusche und die Toilette ohne Hindernisse erreicht werden können.
  • Alternativ dazu bieten einige Seniorenresidenzen die Seniorenhilfe in einem betreuten Wohnen an. Viele Senioren lieben es. Sie sind nicht allein und behalten trotzdem ihre Eigenständigkeit. Auch noch rüstige Rentner ziehen genau aus diesem Grund in eine Wohnung des betreuten Wohnens ein.
    Die Seniorenhilfe sorgt dafür, dass jede Hilfe und die fachgerechte Betreuung ermöglicht ist und die Senioren ihren Lebensabend in gleichgesinnter, netter Gesellschaft verbringen können. Für die Unterhaltung wird auch gesorgt, mit beispielsweise Musik- oder Spieleabenden.
  • Die Seniorenhilfe in einem Pflege- oder Seniorenheim ist die letzte der Alternativen, die Sie sich als Angehörige für Ihr betreuungsbedürftiges Familienmitglied wünschen würden. Allerdings sind viele der Seniorenheime eher wie ein Hotel und nicht wie eine Pflegestation eingerichtet.

Die Kosten der Seniorenhilfe

Wird im Krankheits- und Pflegefall eine Seniorenhilfe benötigt, werden die Kosten in der Regel bis zu 100% von der Krankenkasse übernommen, wenn eine ärztliche An- oder Verordnung auf Behandlungspflegekosten besteht. Viele der Organisationen, die eine Seniorenhilfe anbieten, rechnen dann auch direkt mit der jeweiligen Krankenkasse ab, damit haben Sie also nichts zu tun.

Um Leistungen der Pflegeversicherung in Anspruch nehmen zu können, muss die Feststellung einer Pflegestufe, mindestens aber die Anerkennung eines Pflegegrades vorliegen. Dann erst können Sie einige Leistungen bei der Pflegekasse geltend machen. Dafür liegen festgesetzte Beträge vor, Pflegegeld, sowie auch Sachleistungen. Die Pflegestufenfeststellung kann durch einen Arzt des medizinischen Dienstes vorgenommen werden.

Wenn Leistungen zur Seniorenhilfe selbst bezahlt werden müssen, kann ggf. auch das Sozialamt um Unterstützung finanzieller Art angefragt werden.

Jedoch hat, unabhängig vom Pflegegrad, jede Pflegebedürftige Person einen Anspruch auf 125 € im Monat, der als sogenannter Entlastungsbetrag gilt. Da dieser Betrag eine zweckbindende Funktion hat, wird es nicht bar ausgezahlt. Tages- Nacht- und Kurzzeitpflege, sowie auch Einsätze von Pflegediensten und Entlastungshilfen werden damit finanziert.

Hilfe im Haushalt und der Hauswirtschaft können in einigen Fällen auch steuerlich geltend gemacht werden. Pro Jahr beträgt die Förderung der Aufwendungen 20% von 20.000 €, wenn ein jährlicher Aufwendungsbetrag von 4000 € nicht überschritten wird. Dies sollte grundsätzlich in jedem individuellen Fall einer gesonderten Prüfung unterliegen.

Die Seniorenhilfe zu Hause kann ab ca. 15 € in die Stunde gerechnet werden. Dies gilt für private oder Kassenleistungen.

Fazit

Die ganzheitliche Pflege der Seniorenhilfe ist Teil der Betreuung durch Familienangehörige ohne medizinisch durchgeführte Pflege. Fokus dabei ist die soziale Betreuungsform mit pflegerischen Hintergrund in vielen Bereichen. Dabei fungieren ein bis max. drei Personen, ggf. im Schichtdienst, als Pflegekräfte, damit die ordentliche Versorgung, Betreuung, Begleitservice und auch Unterhaltung Ihres Angehörigen abgesichert sind. Nicht jede Familie ist im Stand, seine bedürftigen Angehörigen fachgerecht zu pflegen. Grundsätzlich ist die Seniorenhilfe die beste Alternative für fachgerechtes Betreuen im Alter.

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